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Herzlich willkommen auf dem Fußkopf!

Der TuS Rötsweiler-Nockenthal wünscht einen schönen Tag und einen angenehmen Aufenthalt auf TuS-RN.de.
 
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Das kennt wohl jeder Trainer.Mit einem kleinen Augenzwinkern betrachtet, aber auch viel wahres dran, oder ?
 
Man muss Paul Sturrock als Fußballinteressierter deutscher Prägung nicht unbedingt kennen. Der Mann hat in den 80er Jahren in der schottischen Nationalmannschaft gespielt und später eine lange, aber wenig spektakuläre Trainerkarriere hingelegt. Spektakulär ist, was Sturrock nun in seiner Autobiografie enthüllt hat – nämlich, dass der frühere HSV-Profi Emile Mpenza einst beim englischen Zweitligisten Plymouth Argyle ein Training unter Sturrocks Regie absagte, weil er aufgrund der Einnahme von Viagra noch eine schmerzhafte Erektion vom Vorabend habe.

Hätte auch im Amateurfußball passieren können, hat sich die FUSSBALL.DE- Redaktion gedacht. Wobei die Frage ist, ob Mpenzas Malheur ein Vor- oder Nachteil beim Lattenschießen gewesen wäre. Ist auch nicht so wichtig. Wir haben die standfeste Anekdote jedenfalls zum Anlass genommen, uns wieder mal einem der Lieblingsthemen aus dem Amateurfußball zu widmen: den Absagen für Spiel und Training. Beim Recherchieren sind erneut einige interessante Spielergattungen zutage getreten. Achtung: Die aufgeführten Beispiele haben sich tatsächlich alle so zugetragen. Die Namen sind der Redaktion (größtenteils) bekannt. Unsere Amateure. Echte Profis beim Absagen.

Die Schlafmütze: Heranwachsende Hormon-Bomben, auch unter dem verharmlosenden Begriff Teenager bekannt, entwickeln einen Schlafrhythmus, der oft nicht kompatibel mit den Anstoßzeiten ihrer Altersklasse ist. Sonntag, 11 Uhr – das heißt für den Trainer häufig, relativ vereinsamt am Treffpunkt zu stehen, die Spieler aus dem Bett zu klingeln oder schlicht, alle Adressen abzufahren und die Jungs direkt einzusammeln.
Im Erwachsenenbereich kann der Coach mit den Tücken des Power Nappings konfrontiert werden. Ein kurzes Nickerchen soll ja Wunder wirken und fit machen. Sagen Gesundheits- und Lifestyle-Magazine. Entscheidend ist allerdings das Timing. Ein Power Nap am Steuer des Autos zum Beispiel ist keine gute Idee. Oder ein Power Nap am Sonntagmittag – das kann auch schon mal den Einsatz im wichtigen Punktspiel kosten. „Junge, wo warst Du gestern? Du warst fest fürs Spiel eingeplant.“ „Hey Coach, ich bin beim Essen in der Küche eingeschlafen.“ Vorsicht: Power Napper zeichnen sich nicht unbedingt durch Einsicht aus: „Mein Körper hat sich einfach das genommen, was er braucht: Ruhe!“ Worauf der Trainer sich am besten auch das nimmt, was er braucht: Baldrian und einen Schnaps.

Der Möbelexperte: Zieht gerne um. Zieht gerne aus. Und wieder ein. Muss darum unter den Argusaugen der Freundin ständig tapezieren, streichen, Schränke zusammenbauen und Vorhänge anbringen. Aufs Aufbauen der Küche hat der Möbelexperte zwar irgendwann keinen Bock mehr und beauftragt lieber eine Firma. Das bedeutet aber nicht, dass er deswegen ins Training kann. „Trainer, meine Frau hat gesagt, dass ich da zusammen mit ihr zusehen muss. Damit sie nicht so alleine ist.“

"Meine Frau hat gesagt, dass ich mit ihr beim Aufbau der Küche zusehen muss"

Der Zeitmanager: Erwartet stets das Beste, niemals das Schlechte. Wundert sich an jedem Trainingstag über Stau auf den meistbefahrenen Autobahnen Deutschlands, kommt aber nie auf die verwegene Idee, mal 20 Minuten früher loszufahren. Wird sogar teilweise an Wochenenden mit stockendem Verkehr konfrontiert. Fährt der Zeitmanager mit dem Zug, baut er vertrauensvoll auf die Pünktlichkeit der Bahn und ihrer Anschlusszüge...

Das Mamakind: Schätzt nichts höher als Mutters Küche. „Schaffe es heute nicht ins Training, Mama hat Braten gemacht.“ Hört immer auf Mutters Empfehlung. „Ich habe Schnupfen, meine Mutter will nicht, dass ich da trainiere.“ Trägt nichts, was Mama nicht bereitgelegt hat. „Komme heute nicht, meine Mutter hat vergessen, die Tasche zu packen.“ Oder: „Kann nicht ins Training, meine Mutter hat die Fußballsachen noch nicht gewaschen.“ Zu beachten: Das Mamakind ist nicht am Alter zu erkennen.

Der Auto-Experte: Seine Karre hat nichts, was es nicht gibt. Panne, platter Reifen, heißgelaufener Motor, leerer Tank – am besten alles in einer Saison. Inhaber der Platinkarte beim ADAC. Hat eine Vorliebe für Autokäufe an exotischen Orten. „Komme heute Abend nicht. Muss mein neues Auto in Olpe abholen.“ Der Auto-Experte leidet bisweilen auch unter witterungsbedingten Tücken. „Training ohne mich. Meine Schwester hat das Auto draußen stehen lassen, jetzt ist die Handbremse festgefroren.“ Oder: „Muss zu Hause bleiben. Habe noch keine Winterreifen drauf, Trainer.“

Der Bedauernde: Macht es kurz und schmerzlos. Sagt einfach ohne Grund ab. Charakteristisches Merkmal: Benötigt nie mehr als einen Satz und nutzt immer, ausnahmslos immer das Wort „leider“. Beliebteste Variationen: „Schaffe es heute leider nicht.“ „Kann heute leider nicht kommen/trainieren.“



 
 
 
 Spielerliste aktualisiert!
 
Die allseits beliebte Liste der absolvierten Spiele ist wieder auf dem neuesten Stand (Klick hier)
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

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